Lean Start-Up, Eric Ries - Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen
Eine Art Bibel für Unternehmensgründer, Entrepreneure und Innovationsprojekte. Das Buch hat mein Business-Leben verändert und mir seit dem sehr, sehr viel Geld gespart. Leider war auch meine Gründung auch noch zu einer Zeit, in der man von Lean-Start-Up als Methode noch nichts wusste.
Das was wir damals an Information vom Markt in 1,5 Jahren und einem ordentlichen sechsstelligen Betrag herausgefunden haben,
bekommt man heute mit dieser Methode in ca. 3 Wochen mit maximal 10.000 € heraus.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Kurzrezession auf Amazon:
"Der Weg zum eigenen Unternehmen ist nie ohne Risiko. Und bis die Firma sich auf dem Markt etabliert hat, dauert es. Wer doch scheitert, verliert in der Regel viel Geld. Genau hier setzt das Konzept von Eric Ries an. Lean Startup heißt seine Methode. Sie ist schnell, ressourcenfreundlich und radikal erfolgsorientiert. Anhand von durchgespielten Szenarien kann man von vornherein die Erfolgsaussichten von Ideen, Produkten und Märkten bestimmen. Und auch während der Gründungphase wird der Stand der Dinge ständig überprüft. Machen, messen, lernen – so funktioniert der permanente Evaluationsprozess. Das spart enorm Zeit, Geld und Ressourcen und bietet die Möglichkeit, spontan den Kurs zu korrigieren. Das Lean-Startup-Tool hat sich schon zigtausenfach in der Praxis bewährt und setzt sich auch in Deutschland immer stärker durch."
Eine Rezession, die mir sehr gut gefallen hat von Alexander S. vom 22. April 2015
5,0 von 5 SternenDifferenzierter und realistischer, als oft drüber geschrieben wird.
Ich habe im Vorfeld über dieses Buch viel gehört - vor allem von selbsternannten Evangelisten.
Ich muss eingestehen: ich war voreingenommen. Mir erschienen die Parolen des Lean Startup praxisfern und undifferenziert.
Allewelt gibt "Lean Startup" wieder als ein Muster für: erst machen - dann daraus lernen - dann besser machen. (Und das zyklisch.)
Das fand ich schon immer unbefriedigend, da man in der Praxis ein unüberlegtes Handeln später i.d.R. fast immer teuer bezahlt. Dieses kopflose Vorpreschen erschien mir nicht prinzipiell sinnvoll.
Umso überraschter war ich, als ich dieses Buch las und all dies so NICHT darin stand!
Eric Ries kennt die Probleme der Praxis scheinbar sehr gut - und versucht eher mit alten angestaubten Denkweisen aufzuräumen. Es geht dabei nicht halb so weit, wie seine Evangelisten. Im Gegenteil: ein organisatorischer Overhead, planvolle Vorgehensweise und validierte Prüfung der eigenen Schritte sind ein Korsett, das scheinbar für viele seiner Evangelisten "Waste" angesehen wird.
Eric Ries zeichnet hier eine vernünftige und zum größten Teil bereits adaptierte Leitlinie. Vor allem das validierte Lernen vermisse ich viel zu oft, wenn ich über sein Buch und die Idee des Lean Startup lese.
Wer also viel "über" dieses Buch gelesen hat und sich für das Thema "Lean Startup" generell aber interessiert, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall besser selbst durchlesen!
Ich bin Fan des Kerngedanken geworden: Der Lernprozess im Startup ist das Kernelement, dass strukturiert vonstattengehen muss, weil sonst lernt man nicht wirklich. (Man redet sich höchstens ein, die verlorene Zeit habe man "draus gelernt". Den Beweis kann man aber nicht erbringen.)
Es geht nicht um persönliche Weiterbildung. Es geht darum, systematisch zum erfolgreichen Business zu kommen.
Da dieses Buch eher als Grundlagen-Buch zur Methode zu verstehen ist, möchte ich hier auch gerne ein geeignetes Buch zum Aufbau empfehlen: "Lean Analytics: Use Data to Build a Better Startup Faster" (Lean (O'Reilly))
Es schließt die Lücke zwischen der Methode des "Lean Startup" und den vielen Fragezeichen, die man im eignen Projekt naturgemäß am Anfang immer hat. Ich finde es gut, wie es dabei den Gedanken des "Lean Startup" konsequent und systematisch fortsetzt und ganz konkret hilft passende Metriken und Orientierung/Einordung für das eigene Projekt zu finden."